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Teil von Bildschirm für Büro auswählen: Einsatzprofil, Ergonomie und Anschlüsse entscheiden
Welche Bildschirmanschlüsse und Auflösungen unterstützt das Surface Thunderbolt 4 Dock?
Surface Thunderbolt 4 Dock am Büroplatz: welche Auflösungen und Bildwiederholraten je Host gelten und welche Kabel Sie für zwei 4K-Monitore brauchen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Am USB4/Thunderbolt-4-Host trägt das Dock zwei 4K-Displays mit 60 Hz, sofern Host und Monitor die Standards unterstützen.
- Am reinen USB-C-Host bleibt nur ein 4K-Display mit 60 Hz und 8 Bit übrig, sofern DisplayPort 1.3 beziehungsweise HBR3 vorhanden ist.
- Mit DisplayPort 1.2 und HBR2 sinkt das Signal auf 30 Hz bei 10 Bit.
Die drei dokumentierten Zeilen der Dock-Tabelle
Microsoft führt für das Surface Thunderbolt 4 Dock drei getrennte Zeilen, jeweils für ein einzelnes externes Display. Über USB4/Thunderbolt 4 nennt die Tabelle 3840 x 2160 bei 60 Hz. Über USB-C mit DisplayPort 1.3 oder höher, also HBR3, sind ebenfalls 3840 x 2160 bei 60 Hz möglich, dann mit 8 Bit Farbe. Bleibt der Host bei DisplayPort 1.2 oder höher mit HBR2, sinkt die Bildwiederholrate auf 30 Hz, dafür steigt die Farbtiefe auf 10 Bit.
Entscheidend ist die Fußnote zu allen drei Zeilen. Sowohl das Host-Gerät als auch der externe Bildschirm müssen den jeweiligen Standard unterstützen, also Thunderbolt oder DisplayPort HBR. Das Dock allein garantiert keine dieser Kombinationen. Prüfen Sie deshalb zuerst Host und Monitor, bevor Sie ein Kabel bestellen.
Zwei Displays: nur mit USB4 oder Thunderbolt 4
Für zwei externe Monitore nennt die Tabelle nur eine belastbare Zeile. Am USB4/Thunderbolt-4-Host trägt das Dock zwei Displays mit 3840 x 2160 bei 60 Hz. Diese Angabe gilt laut Microsoft nur, wenn Gerät und Display die Standards unterstützen.
Hängt derselbe Dock an einem USB-C-Host, unterstützt er laut Fußnote nur eine externe 4K-Anzeige. Der zweite 4K-Monitor mit 60 Hz lässt sich dann nicht betreiben. Wer zwei Monitore braucht, entscheidet also zuerst über den Host-Anschluss und erst danach über das Dock.
Die Video-Ausgänge des Docks
Das Dock gibt Bildsignale nur über seine drei USB-C-Anschlüsse aus. Laut Übersicht von Microsoft sind ein frontseitiger und zwei rückseitige USB-C-Ports vorhanden, alle mit USB4/Thunderbolt 4 und aktivierter Videoanzeige. HDMI, DisplayPort oder Mini DisplayPort hat das Dock nicht. Die zwei 4K-Displays lassen sich an beliebigen zwei der drei USB-C-Ports betreiben. Die drei USB-A-Anschlüsse sind reine USB-3.2-Gen-2-Datenanschlüsse.
Kabel wählen: Host-Seite und Monitor-Seite trennen
Die Microsoft-Anleitung zum Anschluss externer Displays empfiehlt, möglichst denselben Verbindungstyp zwischen Surface oder Dock und Monitor zu verwenden und für optimale Leistung mit Surface-Produkten USB4/Thunderbolt-4-zertifizierte Kabel zu nutzen. Eine höhere Fähigkeit als die dokumentierte Host-Display-Kombination entsteht dadurch nicht.
Für die Monitor-Seite lohnt ein Blick auf die Adapterangaben von Microsoft. Der Surface USB-C auf DisplayPort erreicht dort maximal 3840 x 2160 bei 60 Hz. Das ist eine Angabe zum Adapter, keine Bestätigung jeder Dock-Monitor-Kombination. Die Fußnotenbedingung bleibt bestehen.
Prüfen Sie am Monitor zuerst dessen Eingänge und dessen DisplayPort-Standard. Erst danach legen Sie das Kabel fest: USB-C auf USB-C, wenn der Monitor den DisplayPort-Alt-Modus über USB-C beherrscht, oder USB-C auf DisplayPort, wenn ein DisplayPort-Eingang vorhanden ist und die Kombination dokumentiert ist.
Beispielkonfiguration mit zwei Host-Szenarien
Die folgende Berechnung ist ein Beispiel und beschreibt keinen durchgeführten Test. Angenommen werden zwei Büroplätze mit je zwei 4K-Monitoren, Auflösung 3840 x 2160.
| Kriterium | Szenario A: USB4/Thunderbolt 4 | Szenario B: nur USB-C mit HBR3 |
|---|---|---|
| Kabel Host zu Dock | USB4/Thunderbolt-4-Kabel | USB-C-Kabel |
| Anzahl 4K-Displays mit 60 Hz | 2 | 1 |
| Farbtiefe bei 60 Hz | laut Tabelle ohne eigene Angabe | 8 Bit |
| Zweiter 4K-Monitor | möglich | nicht mit 60 Hz |
| Entscheidung | zwei Monitore direkt | ein Monitor, zweiter später |
Szenario B trifft jeden Host, der nur USB-C mit DisplayPort 1.3 und HBR3 bereitstellt. Im zweiten Fall planen Sie einen Monitor am Dock und klären den zweiten Arbeitsplatz über einen anderen Host oder ein anderes Dock.
Übertragung auf die eigene Konfiguration
Arbeiten Sie die Entscheidung in vier Schritten ab.
- Lesen Sie am Host ab, ob USB4/Thunderbolt 4 oder nur USB-C mit DisplayPort-Version vorhanden ist. Notieren Sie HBR2 oder HBR3.
- Legen Sie Zielwerte fest: Monitoranzahl, Auflösung, Bildwiederholrate und Farbtiefe.
- Suchen Sie die passende Zeile in der Dock-Tabelle von Microsoft und prüfen Sie die Fußnote für Host und Display.
- Wählen Sie erst danach Kabel und Adapter für genau diese Kombination.
Damit steht die Entscheidung, bevor Geld in Kabel oder Adapter fließt.
Häufige Fragen
Reicht USB-C am Host für zwei 4K-Monitore mit 60 Hz? Nein. Microsoft dokumentiert für das Surface Thunderbolt 4 Dock an einer USB-C-Verbindung nur eine externe 4K-Anzeige mit 60 Hz.
Was passiert bei DisplayPort 1.2? Laut Tabelle sind 3840 x 2160 mit 30 Hz und 10 Bit möglich, sofern Host und Monitor HBR2 unterstützen.
Gibt es Preise für Dock oder Kabel? Die ausgewerteten Microsoft-Seiten nennen keine Preise, daher nennt dieser Text auch keine.